Netzwerke

Welche Messtechnik ist zu verwenden?

Für eine normkonforme Abnahmemessung müssen spezielle Messgeräte verwendet werden.
Je nach anzuwendender Klasse (D, E, EA, F, FA) muss bis 100, 250, 500 oder 1000 MHz gemessen werden.
Folgende Messgeräte entsprechen dem aktuellen Stand der Technik:

  • Psiber Data - WireXpert (bis 2000 MHz)
  • Ideal Industries LanTEK II (bis 1000 MHz)
  • Fluke DTX-1800 (bis 1000 MHz)

Preis je nach Marke und Ausführung EUR 6.500 bis 9.000
Geräte können bei KSI gemietet werden (Einschulung zur Bedienung ist notwendig)
 

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Megahertz <-> Megabit?

Die Angabe „MHz“ bei Kabeln betrifft nur die max. gemessene Frequenz eines Kabels, das im Labor getestet wurde. Die Frequenz kann nicht direkt mit der Datenrate in Verbindung gebracht werden, da durch immer bessere Codierverfahren immer größere Datenraten übertragen werden können. 10 Base T Ethernet benötigte für 10 Mbit/s noch 10 MHz. 10 GBase T (also das tausendfache) verwendet Kabel mit 500 MHz. Der Frequenzbereich ist nur um das 50 fache gestiegen. Die Bandbreite sagt aus, wie viele Daten in einer bestimmten Zeit durch einen Datenkanal gelangen können.

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Kupfer <-> Lichtwellenleiter?

Gemäß diverser Studien ist eine Kupfer-Lösung um bis zu 60% günstiger als eine LWL-Lösungen. Single-Mode Lösungen sind noch um ein Stück teurer. Mit PoE- (Power over Ethernet-) kann die Speisespannung für z.B. VoIP-Telefone bei Kupfer gleich mitgesendet werden.

Bei der Investitionssicherheit für die Zukunft sieht es allerdings anders aus. Da ist bei Singlemode in der Lichtwelle noch "Platz nach oben", während nach derzeitigem Technik-Stand bei Kupfer der Plafond mit 40 GB und 100 GB bzw. 2000 MHz erreicht ist.

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Link und Channel?

Die Grenzwerte für Klassen unterscheiden zwischen zwei Zusammenschaltung von Komponenten:
1) LINK:
Besteht aus dem fix verlegten Teilen (Kabel und Buchsen im Patchfeld und Datendose) der Netzwerkverkabelung.
Wird verwendet für die Abnahmemessung.
2) CHANNEL:
= Der Link (wie obenstehend) um zwei (links, recht) Patchkabel erweitert.
Abgestimmt mit den Anforderungen der aktiven Netzwerkkomponenten laut IEEE 802.3 (Ethernet).

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CCA-Kabel?

Copper Clad Aluminium = Aluminiumader mit Kupferbeschichtung.
Alle Standards (Normen für die Netzwerkverkabelung) definieren Kupferadern (ohne Alukern). Der Grund ist die fragliche Langzeitstabilität und die Verwendbarkeit für PoE.
Bei Patchkabeln sind die Bedenken weit geringer und bis Cat.6 werden bereits sehr oft CCA-Kabel problemlos eingesetzt, sofern es sich nicht um PoE-Anschlüsse handelt.

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Norm <-> Leistungsverzeichnis?

Die Norm gibt vor:

  • Parameter und Grenzwerte für verschiedene (Leistungs-) Klassen (D, EA oder FA) und damit die nutzbaren Datenraten.
  • Planungsrichtlinien: Leitungslänge, Biegeradien, Abstand zu Nachbarleitungen, Qualitätsplan, Mindestnutzungsdauer…..

Im Leistungsverzeichnis muss festgelegt werden:

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Kategorie 6A <-> Kategorie 6?

Category 6A - in der EIA/TIA 568:
Messbereich bis 500 MHz – Grenzwerte knapp an den Anforderungen der IEEE 802.3an (10GBase-T = 10 Gbps).
Kategorie 6A (genauer Klasse EA) - in der ÖVE/EN 50173:
Messbereich bis 500 MHz – beruhigende Reserve zu den Anforderungen der IEEE 802.3an.
A und A kann manche Software nicht unterscheiden.
Kategorie 6 (genauer Klasse E):

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PoE (Power over Ethernet)?

Alter Standard:
PoE (IEEE 802.3af) – max. 12,95 W
IP phone, Webcam, WIFI Accesspoint

Neuer Standard:
PoE Plus (IEEE 802.3at) – max. 25,5 W
Laptop, Printer, Heimkino, PC Power backup, Thin Client, Information Kiosk, Wimax base Station ….

Neue Geräte verwenden alle bereits den PoE Plus Standard. Dieser Ist aber abwärtskompatibel auf den alten Standard. Ältere Geräte können daher weiter verwendet werden

Bei PoE sind folgende technische Themen zu beachten:

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