FAQ-Frequently Asked Questions - Aktive Komponenten

Ja. Die vertikale Verkabelung sollte imer eine höhere Bandbreite aufweisen als die horizontale Stockwerksverkabelung. Nur so können Engpässe ("Flaschenhals-Effekt") vermieden werden. Die mittlerweile am häufigsten verwendeten Switches weisen für die horizontale Verkabelung RJ45-Buchsen mit 1 Gbit/s auf, während die "Uplink"-Ports (fast immer SFP's) bereits für 10 Gbit/s ausgelegt sind.

Natürlich muss gewährleistet sein, dass die entsprechenden gemeinsam verwendeten Server und Speichersysteme auch für die maximale Geschwindikeit des Backbones ausgelegt sind.

Der SFP-Standard (und dieser wurde bei SFP Plus übernommen) spezifiziert eine Versorgungsspannung von 3.3 V. 10 Gbase-T hingegen spezifiziert eine Spannung von 5 V. Durch diese Diskrepanz wird es auch in absehbarer Zeit keine SFP Plus Module mit einem RJ45-Port für 10 Gb geben.

Kann ein Switch, wegen fehlender Bandbreite den Datenverkehr nicht weiterleiten, spricht man von "Blocking".